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Autoversicherungen im Vergleich

Fahrzeughalter können bares Geld sparen, wenn sie einen Autoversicherungs-Vergleich machen, bevor sie sich für einen bestimmten Vertrag entscheiden. Denn obwohl sowohl Kfz-Haftpflicht- als auch Kaskoversicherungen grundsätzlich nach denselben Kriterien berechnet werden, bietet nahezu jeder Versicherer eigene Tarife, die mit unterschiedlich hohen Beiträgen verbunden sind. Wer einen Autoversicherungs-Vergleich macht und dabei die Konditionen verschiedener Versicherer miteinander abgleicht, kann bestenfalls mehrere hundert Euro pro Jahr einsparen. Der Versicherungsvergleich lohnt sich also.

Warum die Kfz-Versicherung online wechseln?

Natürlich kann man auch die Seiten der einzelnen Autoversicherer durchgehen und sich die wichtigsten Daten selbst zusammensuchen. Der Vergleich von Kfz-Versicherungen im Internet ist jedoch viel einfacher und geht schneller. Viele Angebote kann man zudem direkt online abschließen, wenn man etwas Passendes gefunden hat.

Vorteile des Online-Wechsels

  • Zeitersparnis
  • Große Anbieter-Auswahl
  • Übersichtliche Darstellung
  • Tarife vergleichen ohne Druck
  • Versicherung wechseln in wenigen Schritten

Wie funktioniert der Autoversicherungs-Rechner?

Fahrzeughalter müssen nur wenige Minuten Zeit investieren, bis sie über den Kfz-Versicherungs-Vergleich eine günstige Autoversicherung ermittelt haben. Am besten legt man seine Fahrzeugpapiere und den Führerschein bereit, um alle erforderlichen Daten schnell zur Hand zu haben. Zunächst wird die Postleitzahl eingegeben. Diese wird benötigt, weil die jeweilige Regionalklasse ein wichtiger Faktor für die Berechnung der Beiträge ist. Es folgen detaillierte Auskünfte zum Fahrzeug und zu dessen Halter. Sobald der Fahrzeughalter diese und weitere wichtige Angaben gemacht hat, erhält er Autoversicherungen vorgeschlagen – sortiert nach Preis. Er kann anschließend die Konditionen und Leistungen der einzelnen Versicherungen übersichtlich vergleichen und sich schließlich für einen Anbieter entscheiden.

Auf welcher Basis werden Prämien kalkuliert?

Wenn man sich die unterschiedlichen Autoversicherungen anschaut und diese vergleicht, fragt man sich schnell, wie die unterschiedlichen Preise eigentlich zustande kommen. Basis der Preiskalkulation sind der Wagentyp - wie häufig ist das Modell in Unfälle verwickelt? - und der Wohnort: Wie sieht die Unfallstatistik in dieser Gegend aus? Dazu kommt der Schadenfreiheitsrabatt beziehungsweise die SF-Klasse des Fahrers. Sie gibt an, wie viele Jahre man bereits ohne Unfall gefahren ist. Ebenfalls nicht unwichtig ist das Alter des Fahrers. Junge Fahrer sind statistisch öfter in Unfälle verwickelt und werden dementsprechend stärker zur Kasse gebeten. Viele weitere Faktoren fließen je nach Anbieter in den Beitrag für den persönlichen Vertrag ein.

Diese Faktoren können die Pkw-Versicherungsbeträge beeinflussen

  • Alter des Versicherungsnehmers und Fahrerkreis
  • Fahrleistung pro Jahr
  • Regionalklasse: Wo wird gefahren?
  • Alter des Fahrzeugs beim Kauf
  • Fahrzeugtypklasse: Hersteller, Modell und Motorisierung
  • Schadenfreiheitsrabatt

Warum unterscheiden sich die Tarife für Autoversicherungen so gravierend?

Dass sich beim Autoversicherungs-Vergleich oft deutliche Unterschiede für das gleiche Fahrzeug ergeben, liegt daran, dass jede Versicherung ihre Tarife anders kalkuliert. So gewähren einige Kfz-Versicherer beispielsweise Nachlässe für bestimmte Berufsgruppen. Fahrzeughalter, die in einem Beruf arbeiten, in welchem laut Statistik weniger Autounfälle passieren, zahlen einen günstigeren Tarif. Auch Fahrzeughalter, die eine geringe jährliche Fahrleistung haben oder ihr Auto regelmäßig in der Garage abstellen, können eine günstigere Kfz-Versicherung ergattern. Diese Rabatte werden allerdings nicht von jedem Versicherer angeboten und auch die Höhe der Ermäßigung unterscheidet sich teilweise erheblich.

Hinzu kommen etliche weitere Merkmale: Fährt nur der Versicherungsnehmer oder gibt es einen weiteren Fahrer? Wie soll bezahlt werden? Auch mit einer Selbstbeteiligung oder einer Werkstattbindung kann man bares Geld sparen. Ohne Autoversicherungs-Vergleich verliert der Fahrzeughalter in diesem Tarif-Dschungel schnell den Überblick.

Vollkasko, Teilkasko, Haftpflicht: Welche Autoversicherung wird benötigt?

Grundsätzlich muss man bei den Autoversicherungen die verpflichtende Haftpflicht-Versicherung und die freiwillige Kasko-Versicherung unterscheiden. Ohne eine Kfz-Haftpflichtversicherung darf kein Auto auf deutschen Straßen fahren. Verursacht beispielsweise man mit seinem Wagen Schäden am Fahrzeug eines anderen, kommt diese Autoversicherung dafür auf. Die Haftpflicht deckt aber auch Personenschäden, weitere Sachschäden sowie Vermögensschäden ab: So wird sichergestellt, dass niemand unverschuldet auf den Kosten sitzen bleibt.

Kasko-Versicherungen lassen sich in Teil- und Vollkasko-Versicherung unterteilen. Hierbei sichert man Schäden am eigenen Wagen ab. In der günstigeren Teilkaskoversicherung sind beispielsweise Brand, Diebstahl, Wild- und Unwetterschäden abgesichert. Bei der Vollkaskoversicherung kommen noch weitere Leistungen hinzu, wie Zahlungsübernahme bei selbst verschuldeten Unfällen. Bei grober Fahrlässigkeit verweigern jedoch auch manche Vollkasko-Versicherungen die Zahlung. Ob das der Fall ist, kann man beim Vergleichen der Autoversicherung in der Ergebnisliste überprüfen.

Ob sich eine Kasko-Versicherung für das eigene Auto lohnt, hängt primär von dem Wert des Wagens ab. Neuwagen werden meist in der Vollkasko versichert. Ältere Fahrzeuge, die noch einen gewissen Wert haben, stattet man gerne mit einer Teilkasko aus, weil diese günstiger ist

Versicherungsleistungen (Beispiele) Teilkasko Vollkasko
Einbruchdiebstahl, Diebstahl, unbefugter Gebrauch
Marderschäden / Tierschäden / Wildschäden
Elementarschaden-Deckung
Brand- und Explosionschäden
Glasbruchschäden
Vandalismus
Kostenerstattung für selbst verschuldete Unfälle
Kostenerstattung ohne eindeutigen dritten Verursacher
Kostenerstattung bei Unfallflucht
Kostenerstattung bei Unfällen durch (nicht haftbare) Kinder

Noch mehr Service durch den Schutzbrief

Der sogenannte Schutzbrief wird nicht nur von Autoversicherungen angeboten, sondern beispielsweise auch vom ADAC oder anderen Verkehrsclubs. Der Schutzbrief als Ergänzung zur Versicherung bietet vor allem den Kunden einen Mehrwert, die viel unterwegs sind und sich im Notfall schnelle Hilfe und Unterstützung wünschen. Unter den enthaltenen Leistungen kommt wahrscheinlich besonders häufig die Pannenhilfe zum Einsatz. Der Wagen wird abgeschleppt oder vor Ort wieder fahrtüchtig gemacht; es wird zudem für den Transport der Personen gesorgt, eventuell auch für einen Mietwagen oder eine Hotelübernachtung, wenn nötig.

Darauf sollten Fahrzeughalter bei der Autoversicherung achten

Die Höhe der Prämien ist nicht der einzige Faktor, den Fahrzeughalter beim Vergleich der Autoversicherung berücksichtigen müssen. Mindestens genauso wichtig ist die Frage, ob bestimmte Leistungen im Schadensfall ausgeschlossen sind und wie hoch die Deckungssumme ist. Dieser Punkt ist vor allem bei der Haftpflichtversicherung wichtig. Denn diese Versicherung deckt die Schadenersatzansprüche Dritter, die durch den Fahrzeughalter zu Schaden gekommen sind, ab. Diese können sich nämlich schnell auf einen sieben- bis achtstelligen Betrag summieren, wenn bei einem Unfall mehrere Personen verletzt wurden und sich diese anschließend langwierigen medizinischen Behandlungen unterziehen müssen. Auch diese Faktoren berücksichtigt der Versicherungsvergleich.

Wann lohnt sich der Autoversicherungs-Vergleich?

Grundsätzlich lohnt es sich immer, die eigene Versicherung mit dem Autoversicherungs-Vergleich auf den Prüfstand zu stellen. Denn weil auf dem deutschen Versicherungsmarkt relativ viele Versicherer ihre Produkte anbieten, sind die Tarife, Rabatte und möglichen Vergünstigungen ständig im Wandel. Doch der Versicherungsvergleich sollte rechtzeitig stattfinden, so dass eine ordentliche Kündigung möglich ist. Meist kann man nur zum Ende des Versicherungsjahres die Autoversicherung kündigen. Der Stichtag dafür ist normalerweise der 30. November. Zu diesem Termin muss die Kündigung beim alten Anbieter auf dem Tisch liegen.

Sonderkündigung der Autoversicherung

Abgesehen von der regulären Kündigung, die immer zum Ende der Vertragslaufzeit (Stichtag 30. November) ausgesprochen werden kann, gibt es noch die außerordentliche Kündigung oder Sonderkündigung. In erster Linie kommt diese zum Einsatz, wenn der Versicherer eine Preiserhöhung ankündigt. In diesem Fall kann man seine Versicherung kurzfristig kündigen, es sei denn, man hat die Preiserhöhung selbst zu verantworten, etwa, weil man einen Unfall verursacht hat. Es gibt noch einige weitere Gründe, die eine außerordentliche Kündigung der Autoversicherung rechtfertigen.

Sonderkündigungsrecht Kein Sonderkündigungsrecht
Preiserhöhung durch neue Typklasse Selbst verschuldete Preiserhöhung
Höhere Regionalklasse durch Umstufung Höhere Regionalklasse durch Umzug
Fahrzeugwechsel Steuererhöhung
Regulierter Schadensfall
Abmeldung des Fahrzeugs

Die Fahrzeughalter sollten die neue Versicherung unter Dach und Fach haben, bevor sie die bestehende Versicherung kündigen. Das ist vor allem bei der Voll- und Teilkasko wichtig, weil es sich dabei um eine freiwillige Versicherung handelt. Anders als bei der Kfz-Haftpflicht könnte dabei ein Interessent von der ausgewählten Versicherung folglich auch abgelehnt werden.

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