Autoversicherungen im Vergleich

Fahrzeughalter können bares Geld sparen, wenn sie einen Autoversicherungs-Vergleich machen, bevor sie sich für einen bestimmten Vertrag entscheiden. Denn obwohl sowohl Kfz-Haftpflicht- als auch Kaskoversicherungen grundsätzlich nach denselben Kriterien berechnet werden, bietet nahezu jeder Versicherer eigene Tarife, die mit unterschiedlich hohen Beiträgen verbunden sind. Wer einen Autoversicherungs-Vergleich macht und dabei die Konditionen verschiedener Versicherer miteinander vergleicht, kann bis zu einem dreistelligen Betrag pro Jahr einsparen. Der Versicherungsvergleich lohnt sich also.

Wie funktioniert der Autoversicherungs-Rechner?

Fahrzeughalter müssen nur wenige Minuten Zeit investieren, bis sie über den Autoversicherungs-Vergleich einen günstigen Tarif ermittelt haben. Zunächst machen Sie Angaben zum Fahrzeugmodell und Standort. Beides wird benötigt, weil die Fahrzeugklasse sowie die jeweilige Regionalklasse die wichtigsten Faktoren für die Berechnung der Beiträge sind. Sobald der Fahrzeughalter diese und weitere wichtige Angaben gemacht hat, erhält er Autoversicherungen vorgeschlagen – sortiert nach Preis. Er kann anschließend die Konditionen und Leistungen der einzelnen Versicherungen übersichtlich vergleichen und sich schließlich für einen Anbieter entscheiden.

Günstige Autoversicherung finden

Auf welcher Basis werden Prämien kalkuliert?

Wenn man sich die unterschiedlichen Autoversicherungen anschaut und diese vergleicht, fragt man sich schnell, wie die unterschiedlichen Preise eigentlich zustande kommen. Hauptfaktoren zur Preiskalkulation sind der Wagentyp - wie häufig ist das Modell in Unfälle verwickelt? - und der Wohnort: Wie sieht die Unfallstatistik in dieser Gegend aus? Ebenfalls nicht unwichtig ist das Alter des Fahrers. Junge Fahrer sind statistisch öfter in Unfälle verwickelt und werden dementsprechend stärker zur Kasse gebeten. Viele weitere Faktoren fließen je nach Anbieter in die Versicherungsprämie ein.

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Warum unterscheiden die Tarife für Autoversicherungen so gravierend?

Dass sich beim Autoversicherungs-Vergleich oft deutliche Unterschiede für das gleiche Fahrzeug ergeben, liegt daran, dass jede Versicherung ihre Tarife anders kalkuliert. So gewähren einige Anbieter beispielsweise Nachlässe für bestimmte Berufsgruppen. Fahrzeughalter, die in einem Beruf arbeiten, in welchem laut Statistik weniger Autounfälle passieren, zahlen einen günstigeren Tarif. Auch Fahrzeughalter, die eine geringe Fahrleistung pro Jahr haben oder ihr Auto regelmäßig in der Garage abstellen, können je nach Tarif sparen. Diese Rabatte werden allerdings nicht von jedem Versicherer angeboten und auch die Höhe der Ermäßigung unterscheidet sich teilweise erheblich. Ohne Autoversicherungs-Vergleich verliert der Fahrzeughalter in diesem Tarif-Dschungel schnell den Überblick.

Welche Autoversicherung wird benötigt?

Grundsätzlich muss man bei den Autoversicherungen die verpflichtende Haftpflicht-Versicherung und die freiwillige Kasko-Versicherung unterscheiden. Ohne eine Haftpflichtversicherung darf kein Auto auf deutschen Straßen fahren. Denn diese schützt die Rechte Dritter: Verursacht man mit seinem Wagen einen Schaden an fremdem Eigentum, kommt diese Autoversicherung dafür auf. So wird sichergestellt, dass niemand unverschuldet auf den Kosten sitzen bleibt.

Kasko-Versicherungen lassen sich in Teil- und Vollkasko-Versicherung unterteilen. Hierbei sichert man Schäden am eigenen Wagen ab. In der günstigeren Teilkasko sind beispielsweise Wild- und Unwetterschäden abgesichert. Bei der Vollkasko kommen noch weitere Leistungen hinzu, wie Zahlungsübernahme bei selbst verschuldeten Unfällen. Ob sich eine Kasko-Versicherung für das eigene Auto lohnt, hängt primär von dem Wert des Wagens ab. Neuwagen werden meist in der Vollkasko versichert. Ältere Fahrzeuge, die noch einen gewissen Wert haben, stattet man gerne mit einer Teilkasko aus.

Darauf sollten Fahrzeughalter bei der Autoversicherung achten

Die Höhe der Prämien ist nicht der einzige Faktor, den Fahrzeughalter beim Autoversicherungs-Vergleich berücksichtigen müssen. Mindestens genauso wichtig ist die Frage, ob bestimmte Leistungen im Schadensfall ausgeschlossen sind und wie hoch die Deckungssumme ist. Dieser Punkt ist vor allem bei der Haftpflichtversicherung wichtig. Denn diese Versicherung deckt die Schadenersatzansprüche Dritter, die durch den Fahrzeughalter zu Schaden gekommen sind, ab. Diese können sich nämlich schnell auf einen sieben- bis achtstelligen Betrag summieren, wenn bei einem Unfall mehrere Personen verletzt wurden und sich diese anschließend langwierigen medizinischen Behandlungen unterziehen müssen. Auch diese Faktoren berücksichtigt der Versicherungsvergleich.

Wann lohnt sich der Autoversicherungs-Vergleich?

Grundsätzlich lohnt es sich immer, die eigene Versicherung mit dem Autoversicherungs-Vergleich auf den Prüfstand zu stellen. Denn weil auf dem deutschen Versicherungsmarkt relativ viele Versicherer ihre Produkte anbieten, sind die Tarife, Rabatte und möglichen Vergünstigungen ständig im Wandel. Doch der Versicherungsvergleich sollte rechtzeitig stattfinden, so dass eine ordentliche Kündigung möglich ist. Die meisten Autoversicherungen kann man nur zum Ende des Versicherungsjahres kündigen. Der Stichtag dafür ist normalerweise der 30. November. Zu diesem Termin muss die Kündigung beim alten Anbieter auf dem Tisch liegen.

Die Fahrzeughalter sollten die neue Versicherung unter Dach und Fach haben, bevor sie die bestehende kündigen. Das ist vor allem bei der Voll- und Teilkasko wichtig, weil es sich dabei um eine freiwillige Versicherung handelt. Anders als bei der Kfz-Haftpflicht könnte dabei ein Interessent von der ausgewählten Versicherung folglich auch abgelehnt werden.